Berlin feiert die Red Bull R.Evolution:

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Schneller, höher, weiter: Die Strecke beim Red Bull R.Evolution im Berliner Mellowpark konnte so manchen Rekord aufstellen.
Red Bull R.Evolution 2013. Foto: Daniel Grund/Red Bull Content Pool

Vor den Augen von FUNSPORTING-Redakteur Robert Winterscheid rasten einige der besten BMX-Racer der Welt am 17. August durch den Berliner Mellowpark. Am Ende war es mit Connor Fields ein US-Amerikaner, der beim Red Bull R.Evolution 2013 ganz oben auf dem Treppchen landete.

Deutsche Racer im Mellowpark

Besonders der Track für die zweite Auflage des Red Bull R.Evolution zeigte sich rekordverdächtig: So mussten die 35 Athleten aus 11 Nationen den mit 16 Metern längsten BMX-Jump auf einem Racetrack überwinden. Zusätzlich erreichten die Rider auf der Startrampe bis zu 70 km/h und mussten den höchsten Step-Up-Jump aller Zeiten überwinden.

Die deutschen Racer kamen damit allerdings nicht optimal zurecht: Nachdem Fabian Otto bereits im Achtelfinale scheiterte, war das Event für Luis Brethauer dann im Halbfinale beendet. „Ich habe alles versucht, bin dann aber in der ersten Kurve zurückgefallen“, sagte der 20-jährige BMX-Profi nach dem Rennen. „Schade, dass es nicht geklappt hat mit dem Finale. Aber ich freue mich für Connor!“

Rebel of the Day 2013

Bevor die Racer in das große Finale des Red Bull R.Evolution 2013 starteten, hatte das Publikum noch die Möglichkeit per Online-Voting den 55DSL Rebel of the Day zu wählen. Die 2.500 Euro Preisgeld gingen dabei an den Niederländer Desmond Tessemaker, der im LCQ einen fetten Backflip raushaute.

„Es ist super, heute der 55DSL Rebel of the Day zu sein. Ich hatte mir einiges vorgenommen, und alles hat gut geklappt – vor allem der Backflip am großen Kicker!“, freute sich der Niederländer.

Sturz entscheidet das Finale

Kurz vor dem Finale erreichte die Stimmung im mit knapp 5.000 Zuschauern ausverkauften Mellowpark dann auf den Siedepunkt. Leider fiel die Entscheidung dann aber schon in der ersten Kurve: Vorjahressieger Twan van Gendt aus den Niederlanden, der Franzose Joris Daudier und der Kolumbier Ramriez Yepes crashten bereits kurz nach dem Start und waren damit aus dem Rennen.

Damit war der Weg frei für Connor Fields: Der US-Amerikaner konnte sich vom Feld absetzen und siegte am Ende mit 0,6 Sekunden Vorsprung auf dem Brasilianer Renato Rezende. Der letzte Podiumsplatz ging an den Franzosen Vincent Pelluard.

Weitere Informationen finden sich auf der Website des Red Bull R.Evolution 2013. Wer das Event am Samstag verpasst hat, findet hier noch einmal den gesamten Live-Stream.

Foto: Daniel Grund/Red Bull Content Pool

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